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Die Grundlagen einer Vererbung

2010/04/23

Vererbungsgesetzmäßigkeiten bilden zwar die Grundlage einer durchdachten Zuchtarbeit, darunter ist aber nicht nur die Übertragung von Merkmalen / Eigenschaften von den Eltern auf Ihre Welpen zu verstehen. Denn ein ebenso wichtiger Faktor sind die Lebensbedingungen während der Aufzucht. Ausgewogene Ernährung, klimagerechte Unterbringung und ein positiver Einfluss auf die Sozialisierung sind genauso wichtig wie eine artgerechte Bewegung. Nur wenn die Gesamtheit der Erbanlagen eines Hundes und die vorhandenen Umweltfaktoren zusammenwirken, wird sein Phänotyp geprägt.

Die durch Umweltfaktoren hervorgerufenen Veränderungen am Organismus des Hundes sind Modifikationen und nicht erblich. Die modifizierten Umwelteinflüsse greifen vor allem in sensiblen Perioden des Hundes, wie der Wachstumsphase der Welpen und bei Hundekrankheiten ein, was eine Ablaufänderung im physiologischen Geschehen bedeuten kann. Zu berücksichtigen ist, dass verschiedene Merkmale unterschiedlich auf Umwelteinflüsse reagieren. Es gibt umweltstabile und umweltlabile Merkmale / Eigenschaften. Die Erbanlagen können nur die Art und Weise bestimmen, wie ein Hund auf seine Umweltbedingungen reagiert. Im Laufe der Zeit kam es zu einer enormen Variabilität (erbliche u. umweltbedingte Schwankungsbreite von Merkmalen/Eigenschaften bei Hunden innerhalb ihrer Population und zwischen den Generationen), was durch den züchterischen Einfluss gefördert wurde.

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